Optionskommunen

In ins­ge­samt 63 (ehe­ma­li­gen) Land­krei­sen und sechs kreis­frei­en Städ­ten wer­den die Auf­ga­ben der Grund­si­che­rung nach dem SGB II allei­ne vom kom­mu­na­len Trä­ger wahr­ge­nom­men, also vom Kreis oder von der kreis­frei­en Stadt. Die­se Städ­te und Krei­se sind als „Zuge­las­se­ne kom­mu­na­le Trä­ger” damit auch für die Arbeits­ver­mitt­lung sowie die wei­te­ren, im Regel­fall der Bun­des­agen­tur für Arbeit zuge­wie­se­nen Auf­ga­ben nach dem SGB II zuständig.

Die­ses Opti­ons­mo­dell, dass im Rah­men der sei­ner­zei­ti­gen Bera­tun­gen über die Hartz-Refor­men ins SGB II auf­ge­nom­men wur­de, ist aller­dings zeit­lich auf sechs Jah­re befris­tet, läuft also Ende 2010 aus.

Die jewei­li­ge Opti­ons­kom­mu­ne orga­ni­siert die Bear­bei­tung der Leis­tun­gen nach dem SGB II, ins­be­son­de­re also des Arbeits­lo­sen­geld II, in eige­ner Ver­ant­wor­tung. Dabei fin­den sich in den ein­zel­nen Opti­ons­kom­mu­nen und Opti­ons­krei­sen sehr unter­schied­li­che Orga­ni­sa­ti­ons­for­men. Teil­wei­se wur­den „kom­mu­na­le Job­cen­ter” ein­ge­rich­tet, teil­wei­se erfolgt die Bear­bei­tung in Unter­ab­tei­lun­gen des bereits bestehen­den Sozi­al­am­tes, teils in einem neu errich­te­ten Amt, teils in geson­der­ten Stabs­stel­len, kom­mu­na­len Eigen­be­trie­ben oder kom­mu­na­len Anstal­ten des öffent­li­chen Rechts. Wer genau für Sie zustän­dig ist, wenn Sie in einer der Opti­ons­kom­mu­nen oder Opti­ons­krei­se woh­nen, erfah­ren Sie über die Links in der nach­fol­gen­den Aufstellung.

Wenn Sie also in einer der fol­gen­den Land­krei­se oder kreis­frei­en Städ­te leben, ist aus­schließ­lich der Kreis oder die Stadt für die Leis­tun­gen der Grund­si­che­rung verantwortlich:

 

[sli­der group=A hint=„Optionskommunen in Baden-Würt­tem­berg” title=„Baden-Württemberg”]

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[sli­der group=A hint=„Optionskommunen im Frei­staat Bay­ern” title=„Bayern”]

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[sli­der group=A hint=„Optionskommunen in Bran­den­burg” title=„Brandenburg”]

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[sli­der group=A hint=„Optionskommunen in Hes­sen” title=„Hessen”]

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[sli­der group=A hint=„Optionskommunen in Nie­der­sach­sen” title=„Niedersachsen”]

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[sli­der group=A hint=„Optionskommunen in Nord­rhein-West­fa­len” title=„Nordrhein-Westfalen”]

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[sli­der group=A hint=„Optionskommunen in Rhein­land-Pfalz” title=„Rheinland-Pfalz”]

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[sli­der group=A hint=„Optionskommunen im Saar­land” title=„Saarland”]

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[sli­der group=A hint=„Optionskommunen im Frei­staat Sach­sen” title=„Sachsen”]

  • Land­kreis Baut­zen (ein­schließ­lich des ehe­ma­li­gen Land­krei­ses Kamenz, der als Zuge­las­se­ner Kom­mu­na­ler Trä­ger eben­falls ein Opti­ons­kreis war)
  • Land­kreis Mit­tel­sach­sen (nur für die Kom­mu­nen des ehe­ma­li­gen Land­krei­ses Döbeln; für die ehe­ma­li­gen Land­krei­se Frei­berg und Mitt­wei­da, die kei­ne Opti­ons­krei­se waren, ist eine Arbeits­ge­mein­schaft zuständig.)
  • Land­kreis Mei­ßen (nur für das Gebiet des ehe­ma­li­gen Land­krei­ses Mei­ßen, für das Gebiet des ehe­ma­li­gen Land­krei­ses Rie­sa-Gro­ßenhain, der nicht optiert hat­te, ist eine Arbeits­ge­mein­schaft zuständig.
  • Land­kreis Leip­zig (nur für die Gemein­den aus dem ehe­ma­li­gen Mul­den­tal­kreis; für die Gemein­den des frü­he­ren Land­krei­ses Leip­zi­ger Land ist eine Arbeits­ge­mein­schaft zuständig)
  • Land­kreis Görl­litz (nur für das Gebiet des ehe­ma­li­gen Land­krei­ses Löbau-Zit­tau; für die ehe­mals kreis­freie Stadt Gör­litz und den ehe­ma­li­gen Nie­der­schle­si­schen Ober­lau­sitz­kreis ist eine Arbeits­ge­mein­schaft zuständig)

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[sli­der group=A hint=„Optionskommunen in Sach­sen-Anhalt” title=„Sachsen-Anhalt”]

  • Salz­land­kreis
  • Land­kreis Harz (nur für das Gebiet des ehe­ma­li­gen Land­krei­ses Wer­ni­ge­ro­de; für die Städ­te und Gemein­den der ehe­ma­li­gen Land­krei­se Hal­ber­stadt und Qued­lin­burg sowie für die Stadt Falkenstein/​Harz sind Arbeits­ge­mein­schaf­ten zuständig)
  • ehe­ma­li­ger Land­kreis Anhalt-Zerbst (die betrof­fe­nen Städ­te und Gemein­den gehö­ren heu­te zu den Land­krei­sen Jeri­cho­wer Land, Anhalt-Bit­ter­feld und Wit­ten­berg sowie zur Stadt Dessau-Rosslau)
  • Land­kreis Saa­le­kreis (Da nur der ehe­ma­li­ge Land­kreis Mer­se­burg-Quer­furt optiert hat­te, wer­den nur die dor­ti­gen ALG II-Emp­fän­ger voll­stän­dig vom Eigen­be­trieb für Arbeit des Saa­le­krei­ses betreut; bei den ALG II-Emp­fän­gern des ehe­ma­li­gen Saal­krei­ses ist der Eigen­be­trieb nur zustän­dig für die Kos­ten der Unterkunft)

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[sli­der group=A hint=„Optionskommunen in Schles­wig-Hol­stein” title=„Schleswig-Holstein”]

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[sli­der group=A hint=„Optionskommunen im Frei­staat Thü­rin­gen” title=„Thüringen”]

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