Digitalisierung im Arbeitsbereich

Im Rahmen der Digitalisierung rät das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die Chancen – zu denen auch neue berufliche Perspektiven gehören – zu nutzen und die Herausforderungen anzugehen.

So zeigt das Ministerium anhand der „Digitalen Strategie 2025“, wie dem stattfindenden Wandel begegnet werden kann. Denn durch die Digitalisierung ergeben sich nicht nur Veränderungen in der Kommunikation, im Arbeitsleben, in der Wirtschaft und beim Konsumieren, sondern sie wird sich auch auf die Art zu leben auswirken und den Alltag und die Gesellschaft wandeln. Besonders auf zehn speziellen Gebieten sieht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie große Chancen, die aber auch den Handlungsbedarf offenlegen. U.A. wird in dem Papier verdeutlicht, dass die Digitalisierung neue Fähigkeiten und Qualifikationen von der Schule über die duale Ausbildung bis hin zur Hochschule und beruflichen Weiterbildung erforderlich machen.


Darüber hinaus lässt die Digitalisierung keinen Bereich unberührt. Ob es die private Wirtschaft ist, staatliche Organisationen und Behörden, die Banken oder auch die Versicherungswirtschaft – Veränderungen durch Digitalisierung berühren fast jeden Aspekt eines Verbrauchers. Inzwischen besteht sogar eine gewisse Erwartungshaltung durch den digitalen Wandel. Im Versicherungsbereich gehen zweidrittel der Kunden davon aus, digitale Angebote und auch einen Service im digitalen Bereich zu erhalten. Das hat die Studie „Versicherung digital 2017“ herausgefunden. Der Kunde verbindet mit der Digitalisierung Schnelligkeit: Ein schnellerer Zugriff auf mehr Informationen wird assoziiert. Außerdem wird auch eine einfachere und zeitlich kürzere Bearbeitung von Versicherungsabschlüssen und Versicherungsfällen vorausgesetzt. Für mehr als die Hälfte der Kunden ist eine komplette digitale Schadensabwicklung bei ihrer Versicherung vorstellbar. Nach der Studie emfinden über 85 % der Kunden vor Allem die Kommunikationsmöglichkeit über diverse verschiedene Kanäle als positive Entwicklung. Eine bequehme Information über das Internet zu Hause oder über das Handy zu jeder Tageszeit wünschen sich viele Verbraucher und das kann die Versicherungsbranche nicht ignorieren.

Um die Digitalisierung als Chance wahrzunehmen sind natürlich enorme Anstrengungen notwendig. Dadurch werden neue Arbeitsweisen und Arbeitsmethoden entwickelt, die folglich auch zu neuen Arbeitsfeldern – und damit auch zu neuen Berufen führen. Politische Leitlinien zur Gestaltung des digitalen Wandels haben drei Bundesministerien erarbeitet, die als Stütze bei der Bewältigung und Durchführung der Digitalisierung dienen soll. Unter dem Titel „Digitalpolitik für Wirtschaft, Arbeit und Verbraucher – Trends, Chancen, Herausforderungen“ haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz im Juni 2017 das Papier veröffentlicht. Hier wird nicht nur die deutsche Wirtschaft angesprochen, sondern auch die Verbraucher und die Beschäftigten werden mit ins Boot genommen. Wege zur Durchführung der Digitalisierung zum Wohl der Wirtschaft und auch zum Wohl der Bürger werden in dem Papier aufgezeigt.

 

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