Hartz IV: Unterkunftskosten und örtliches Mietniveau

Auch umfang­rei­che Ermitt­lun­gen des Grund­si­che­rungs­trä­gers kön­nen nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­der­sach­sen-Bre­men eine aus­rei­chen­de Grund­la­ge für die Fest­stel­lung der Beschaf­fen­heit des ört­li­chen Woh­nungs­mark­tes sein. Die Bestim­mung von Durch­schnitts­mie­ten ist jedoch nicht geeig­net, das ört­lich ange­mes­se­ne Miet­ni­veau abzu­bil­den. Nach der Pro­dukt­theo­rie ist das ört­lich ange­mes­se­ne Miet­ni­veau anhand eines Qua­drat­me­ter­prei­ses zu bemessen.

Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­der­sach­sen-Bre­men, Urteil vom 11. Dezem­ber 2008 – L 13 AS 210/​08