Keine Ausbildungsförderung und trotzdem auch kein Hartz IV

Eine Leis­tung zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts als Arbeits­lo­sen­geld II ist dann aus­ge­schlos­sen, wenn der Antrag­stel­ler wegen des Durch­lau­fens eine dem Grun­de nach för­der­fä­hi­gen Aus­bil­dung von Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts nach § 7 Abs 5 S 1 SGB II 1 durch­lau­fen hat.

So hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den, in dem Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts, ein­schließ­lich der Tra­gung von Bei­trä­gen zur pri­va­ten Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung durch den Beklag­ten in Höhe des hal­ben Basis­ta­rifs – als Zuschuss – wäh­rend eines nach dem BAföG dem Grun­de nach för­der­fä­hi­gen Hoch­schul­stu­di­ums im Zeit­raum vom 18.2.2009 bis 29.4.2010 strei­tig sind.

Der Klä­ger hat in den Vor­in­stan­zen zwar jeweils nur die Gewäh­rung eines Zuschus­ses zu den Ver­si­che­rungs­bei­trä­gen bean­tragt. Die Vor­in­stan­zen haben jedoch in ihren Ent­schei­dun­gen jeweils den voll­stän­di­gen Anspruch des Klä­gers auf Alg II einer Über­prü­fung unter­zo­gen und unter Hin­weis auf den Leis­tungs­aus­schluss nach § 7 Abs 5 Satz 1 SGB II den Anspruch auf den Zuschuss abge­lehnt. Die­ses Vor­ge­hen steht in Über­ein­stim­mung mit der Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts. Die­ser hat ent­schie­den, dass der Zuschuss nach § 26 SGB II kei­ne geson­dert zu bean­tra­gen­de Leis­tung und kein abtrenn­ba­rer Streit­ge­gen­stand ist, son­dern nur zusam­men mit den Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts begehrt und über­prüft wer­den kann 2. Daher ist der Kla­ge­an­trag hier, unter Berück­sich­ti­gung des „Meist­be­güns­ti­gungs­prin­zips” 3, unab­hän­gig vom Wort­laut unter Berück­sich­ti­gung des wirk­li­chen Wil­lens so aus­zu­le­gen (§ 123 SGG), dass das Begeh­ren des Klä­gers mög­lichst weit­ge­hend zum Tra­gen kommt. Es ist somit davon aus­zu­ge­hen, dass er, um einen Zuschuss zu den Ver­si­che­rungs­bei­trä­gen zu erlan­gen, sein Begeh­ren auch auf die Gewäh­rung von Alg II rich­tet.

Inso­weit war der Antrag des Klä­gers auf Zuschuss zu den Bei­trä­gen zur pri­va­ten Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung eben­falls im Sin­ne des Meist­be­güns­ti­gungs­grund­sat­zes zugleich als erneu­ter Antrag auf Alg II zu wer­ten. Der Beklag­te hat ihn auch ent­spre­chend beschie­den.

Auf die dar­le­hens­wei­se Bewil­li­gung des Zuschus­ses zu den pri­va­ten Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen hat der Klä­ger aus­drück­lich ver­zich­tet, sodass die­se nicht mehr Streit­ge­gen­stand des Revi­si­ons­ver­fah­rens ist 4.

In einem Fall der damit voll­stän­di­gen Ableh­nung einer Leis­tung ist nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts über den gel­tend gemach­ten Anspruch bis zum Zeit­punkt der letz­ten münd­li­chen Ver­hand­lung vor dem LSG zu ent­schei­den 5. Hier­aus folgt, dass der vom Streit­ge­gen­stand erfass­te Zeit­raum sich von der Antrag­stel­lung bis zum 29. April 2010 erstreckt.

Der Klä­ger hat kei­nen Anspruch auf Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts nach dem SGB II. Er ist nach § 7 Abs 5 Satz 1 SGB II von die­sen Leis­tun­gen aus­ge­schlos­sen. Auch aus § 7 Abs 6 SGB II kann er kei­nen Anspruch her­lei­ten.

Nach § 7 Abs 5 Satz 1 SGB II in der Fas­sung des Vier­ten Geset­zes für moder­ne Dienst­leis­tun­gen am Arbeits­markt 6 haben Aus­zu­bil­den­de, deren Aus­bil­dung im Rah­men des BAföG oder der §§ 60 bis 62 SGB III dem Grun­de nach för­de­rungs­fä­hig ist, kei­nen Anspruch auf Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts. Der Klä­ger hat nach den bin­den­den Fest­stel­lun­gen des Lan­des­so­zi­al­ge­richts (§ 163 SGG) eine dem Grun­de nach för­der­fä­hi­ge Aus­bil­dung im strei­ti­gen Zeit­raum durch­lau­fen. Er ist nach den eben­falls bin­den­den Fest­stel­lun­gen des Lan­des­so­zi­al­ge­richts ledig­lich aus per­sön­li­chen Grün­den – Fach­rich­tungs­wech­sel nach dem 4. Semes­ter ohne unab­weis­ba­ren Grund – von Leis­tun­gen nach dem BAföG aus­ge­nom­men. Auch ein Aus­schluss von den För­der­leis­tun­gen des BAföG aus per­sön­li­chen Grün­den führt nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts zum Aus­schluss von Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts 7. Sinn der Rege­lung des § 7 Abs 5 Satz 1 SGB II ist es, Aus­bil­dungs­för­der­leis­tun­gen nur durch die dafür vor­ge­se­he­nen Sys­te­me (BAföG oder SGB III) zu gewähr­leis­ten. Aus­bil­dungs­för­de­rung durch Leis­tun­gen aus den Für­sor­ge­sys­te­men (SGB II und SGB XII) soll daher wei­test­ge­hend ver­hin­dert wer­den 8.

Nach § 7 Abs 6 SGB II 9 gilt für die­je­ni­gen Aus­zu­bil­den­den ein Rück­aus­schluss vom Aus­schluss nach § 7 Abs 5 Satz 1 SGB II,

  1. die auf­grund von § 2 Abs 1a BAföG kei­nen Anspruch auf Aus­bil­dungs­för­de­rung oder auf­grund von § 64 Abs 1 SGB III kei­nen Anspruch auf Berufs­aus­bil­dungs­bei­hil­fe haben,
  2. deren Bedarf sich nach § 12 Abs 1 Nr 1 BAföG oder nach § 66 Abs 1 Satz 1 SGB III bemisst oder
  3. die eine Abend­haupt­schu­le, eine Abend­re­al­schu­le oder ein Abend­gym­na­si­um besu­chen, sofern sie auf­grund von § 10 Abs 3 BAföG kei­nen Anspruch auf Aus­bil­dungs­för­de­rung haben.

Der Klä­ger ist weder Schü­ler, noch beruht die Ver­sa­gung des Anspruchs auf BAföG-Leis­tun­gen auf einem der soeben benann­ten Tat­be­stän­de. Er erfüllt viel­mehr, wie zuvor dar­ge­legt, die Vor­aus­set­zun­gen des § 7 Abs 3 BAföG nicht.

Der Klä­ger ist somit von Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts nach dem SGB II aus­ge­schlos­sen. Hier­aus folgt auch ein Aus­schluss von der Zuschuss­leis­tung für sei­ne Bei­trä­ge zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung nach § 26 Abs 2 Satz 1 Nr 1 SGB II iVm § 12 Abs 1c Satz 6 VAG.

Der Aus­schluss von den Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts nach § 7 Abs 5 Satz 1 SGB II umfasst ins­be­son­de­re die Regel­leis­tung selbst, aber auch Leis­tun­gen für Unter­kunft und Hei­zung. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt konn­te es hier dahin­ste­hen las­sen, ob der Zuschuss zu den Bei­trä­gen zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung Bestand­teil der Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts ist 10, denn der Klä­ger hat unab­hän­gig von die­ser Fest­le­gung kei­nen Anspruch auf den bean­trag­ten Zuschuss.

Wenn man anneh­men woll­te, der Zuschuss zu den pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen sei Bestand­teil der Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts, schei­tert der Anspruch eines nach § 7 Abs 5 Satz 1 SGB II aus­ge­schlos­se­nen Aus­zu­bil­den­den dar­an, dass der Zuschuss eine Leis­tung für einen aus­bil­dungs­be­ding­ten Bedarf ist. SGB II-Leis­tun­gen sind nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts neben dem Sys­tem der Aus­bil­dungs­för­de­rung nur dann zu gewäh­ren, wenn der Bedarf ent­we­der durch eine beson­de­re, nicht aus­bil­dungs­be­ding­te Bedarfs­la­ge ent­stan­den ist 11, zB durch Mehr­be­dar­fe für die Leis­tun­gen nach § 21 Abs 2, 3 und 5 SGB II in der bis zum 2. Juni 2010 gel­ten­den Fas­sung 12, oder wenn Leis­tun­gen außer­halb des Abschnitts 2 des 3. Kapi­tels des SGB II bean­sprucht wer­den kön­nen, also ins­be­son­de­re Leis­tun­gen zur Ein­glie­de­rung in Arbeit nach Abschnitt 1 des 3. Kapi­tels des SGB II. Die­ses fol­gert das Bun­des­so­zi­al­ge­richt zum einen aus dem Wort­laut des § 7 Abs 5 Satz 1 SGB II, der den Leis­tungs­aus­schluss auf Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts begrenzt. Zum ande­ren habe es der Gesetz­ge­ber in Anse­hung des iden­ti­schen Wort­lauts der Vor­schrif­ten und der Jahr­zehn­te lan­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt zu der Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen aus­bil­dungs­be­ding­tem und sons­ti­gem Bedarf 13, offen­sicht­lich in Kauf genom­men, den Aus­schluss inso­weit zu begren­zen 14. Aus­ge­schlos­sen sind Aus­zu­bil­den­de dem­nach gemäß § 7 Abs 5 Satz 1 SGB II nur von sol­chen Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts nach dem SGB II, denen aus­bil­dungs­be­ding­te Bedar­fe zugrun­de lie­gen. Bei den Bei­trä­gen zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung han­delt es sich – ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Klä­gers – um einen sol­chen aus­bil­dungs­be­ding­ten Bedarf.

Ob und in wel­cher Höhe Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge ent­ste­hen, ist von der jeweils aus­ge­üb­ten Tätig­keit, ihrer recht­li­chen Ein­ord­nung und dem damit ver­bun­de­nen sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Sta­tus abhän­gig. So knüpft die Bei­trags­pflicht eines Stu­den­ten zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung dem Grun­de (§ 5 Abs 1 Nr 9 SGB V) und der Höhe nach (§ 245 SGB V) an sei­nen Sta­tus als Stu­dent an. Der Anknüp­fungs­punkt „Stu­di­um” ersetzt inso­weit den Anknüp­fungs­punkt „abhän­gi­ge Beschäf­ti­gung”, als dem wich­tigs­ten die Ver­si­che­rungs­pflicht nach dem SGB V aus­lö­sen­den Tat­be­stand 15. Ver­si­che­rungs­pflicht und Bei­trags­pflicht ste­hen mit­hin in einer unmit­tel­ba­ren Bezie­hung zur Aus­bil­dung an der Hoch­schu­le – sind aus­bil­dungs­be­dingt.

Soweit der Klä­ger im kon­kre­ten Fall von der Ver­si­che­rungs­pflicht in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung aus­ge­nom­men ist, ändert die­ses nichts an der Aus­bil­dungs­be­zo­gen­heit der Auf­wen­dun­gen für die Kran­ken­ver­si­che­rung. Eben­so wie beim Aus­schluss von BAföG-Leis­tun­gen ist auch die Ver­si­che­rungs­frei­heit in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung durch in der Per­son des Klä­gers lie­gen­de Grün­de bedingt, die an der grund­sätz­li­chen Wer­tung sowohl der Leis­tung, als auch des Grun­des für die Bei­trags­ent­rich­tung nichts zu ändern ver­mö­gen. Die Bei­trä­ge zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung erset­zen inso­weit die Pflicht­bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung aus per­sön­li­chen Grün­den.

Der Klä­ger ist in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung wegen sei­ner vor­an­ge­gan­gen aus­ge­üb­ten Tätig­keit bzw des hier­aus nach­wir­ken­den „sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen” Sta­tus ver­si­che­rungs­frei. Der Klä­ger war wäh­rend des Fach­hoch­schul­stu­di­ums, das er vor dem Hoch­schul­stu­di­um absol­viert hat, nicht ver­si­che­rungs­pflich­tig. Dies folgt aus § 6 Abs 1 Nr 2 SGB V. Danach sind ver­si­che­rungs­frei ua Beam­te, Rich­ter, Sol­da­ten auf Zeit sowie Berufs­sol­da­ten der Bun­des­wehr und sons­ti­ge Beschäf­tig­te des Bun­des, eines Lan­des, eines Gemein­de­ver­ban­des, einer Gemein­de, von öffent­lich-recht­li­chen Kör­per­schaf­ten, … wenn sie nach beam­ten­recht­li­chen Vor­schrif­ten oder Grund­sät­zen bei Krank­heit Anspruch auf Fort­zah­lung der Bezü­ge und auf Bei­hil­fe oder Heil­für­sor­ge haben. Wäh­rend sei­nes Fach­hoch­schul­stu­di­ums hat­te der Klä­ger nach den für das Bun­des­so­zi­al­ge­richt bin­den­den Fest­stel­lun­gen des Lan­des­so­zi­al­ge­richts (§ 163 SGG) den Sta­tus eines Beam­ten­an­wär­ters. Die hier­aus fol­gen­de Ver­si­che­rungs­frei­heit wirkt in die Zeit als Stu­dent nach, denn gemäß § 6 Abs 3 SGB V bleibt die nach § 6 Abs 1 SGB V ver­si­che­rungs­freie Per­son auch dann ver­si­che­rungs­frei, wenn sie eine der in § 5 Abs 1 Nr 1 oder 5 bis 13 SGB V genann­ten Vor­aus­set­zun­gen erfüllt, also auch im Fal­le der Nr 9. Eine Fami­li­en­mit­ver­si­che­rung bei sei­nem eben­falls pri­vat kran­ken­ver­si­cher­ten Vater war 2009 auf­grund des Alters des Klä­gers nach den inso­weit eben­falls bin­den­den Fest­stel­lun­gen des Lan­des­so­zi­al­ge­richts (§ 163 SGG) recht­lich nicht mehr mög­lich. Zugleich war der Klä­ger nach § 193 Abs 3 VVG ver­pflich­tet eine Kran­ken­kos­ten­ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen. Dem ist er durch den Abschluss eines Ver­trags mit einem pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men nach­ge­kom­men.

Der Beklag­te und die Vor­in­stan­zen stüt­zen die Aus­bil­dungs­be­zo­gen­heit der Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge zudem zutref­fend auf § 13a BAföG. Nach § 13a BAföG ist die Leis­tung für Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge als Zuschlags­leis­tung aus­ge­stal­tet. Dabei wird zum pau­scha­lier­ten Bedarfs­satz – aus­bil­dungs­be­ding­ter Unter­halts­be­darf – nach den §§ 12 oder 13 BAföG ein Pausch­be­trag zu den Kos­ten der Kran­ken­ver­si­che­rung gezahlt 16. Das bedeu­tet, dass die als Ersatz für die – wegen der Aus­bil­dung ent­fal­le­ne – ander­wei­ti­ge Mög­lich­keit der Lebens­un­ter­halts­si­che­rung ein­zu­set­zen­de BAföG-Leis­tung nach den §§ 12 oder 13 BAföG durch einen Zuschlag für Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge als wei­te­res Leis­tungs­ele­ment ergänzt wird. Auch die­ser deckt mit­hin einen aus­bil­dungs­be­ding­ten Bedarf. Die Nor­mie­rung der Rechts­grund­la­ge für die Zuschlag­leis­tung im BAföG außer­halb von §§ 12 und 13 BAföG, die die Höhe des Bedarfs bestim­men, spricht – ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Klä­gers – nicht gegen die Aus­bil­dungs­be­zo­gen­heit der Leis­tung nach § 13a BAföG. Im Gegen­teil – § 13a BAföG schließt sys­te­ma­tisch unmit­tel­bar an die bei­den Zen­tral­nor­men §§ 12 und 13 BAföG an, die die Höhe der Leis­tun­gen zur Lebens­un­ter­halts­si­che­rung bestim­men und ist ihnen auch vom Wort­laut her ein­deu­tig zuge­ord­net. Eine geson­der­te Rege­lung des Zuschlags­kom­ple­xes außer­halb von §§ 12, 13 BAföG hat zudem einen recht­stat­säch­li­chen Hin­ter­grund, der sich im Geset­zes­auf­bau wider­spie­gelt. Nicht alle der von §§ 12, 13 BAföG erfass­ten Aus­zu­bil­den­den haben zwangs­läu­fig einen Zuschlag­be­darf iS des § 13a BAföG. Ins­be­son­de­re Schü­ler sind viel­fach fami­li­en­mit­ver­si­chert, sodass sie kei­ne eige­nen Bei­trä­ge zur Kran­ken­ver­si­che­rung auf­zu­brin­gen haben. Es war daher durch­aus sinn­voll, die Zuschlags­be­rech­ti­gung getrennt von der Bedarfs­be­stim­mung zu regeln, ohne dass dar­aus geschlos­sen wer­den könn­te, durch den Zuschlag zu den Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen wer­de kein aus­bil­dungs­be­ding­ter Bedarf gedeckt.

Woll­te man anneh­men, der Zuschuss zu den Bei­trä­gen zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung sei nicht Teil der Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts, so hät­te der Klä­ger gleich­wohl kei­nen Anspruch auf Über­nah­me durch den Beklag­ten. Der Zuschuss­an­spruch ist von dem Bezug von Alg II bzw einem inso­weit rea­li­sier­ba­ren Anspruch abhän­gig.

Soweit der Klä­ger sei­nen Anspruch allein auf § 12 Abs 1 Satz 5 VAG stützt, ver­mag er damit nicht durch­zu­drin­gen. Höhe und Zuschuss zu den Bei­trä­gen zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung fol­gen einem gestuf­ten Sys­tem. Nach § 12 Abs 1c S 4 VAG ver­min­dert sich in einer ers­ten Stu­fe der Bei­trag für die Dau­er der Hil­fe­be­dürf­tig­keit um die Hälf­te, wenn allein durch die Zah­lung des Bei­trags nach Satz 1 oder Satz 3 – also bemes­sen nach dem Basis­ta­rif – Hil­fe­be­dürf­tig­keit im Sin­ne des SGB II oder SGB XII ent­steht; die Hil­fe­be­dürf­tig­keit ist auf Antrag des Ver­si­cher­ten zu prü­fen und zu beschei­ni­gen. In einer zwei­ten Stu­fe betei­ligt sich der zustän­di­ge Trä­ger nach dem SGB II oder SGB XII auf Antrag des Ver­si­cher­ten im erfor­der­li­chen Umfang, wenn auch bei einem nach Satz 4 ver­min­der­ten Bei­trag Hil­fe­be­dürf­tig­keit im Sin­ne des SGB II oder SGB XII besteht, soweit dadurch Hil­fe­be­dürf­tig­keit ver­mie­den wird. Erst dann, in einer drit­ten Stu­fe regelt § 12 Abs 1c Satz 6 VAG den Fall, dass unab­hän­gig von der Höhe des zu zah­len­den Bei­trags Hil­fe­be­dürf­tig­keit nach dem SGB II oder SGB XII besteht. Dann gilt Satz 4 ent­spre­chend; der zustän­di­ge Trä­ger zahlt den Betrag, der auch für einen Bezie­her von Alg II in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung zu tra­gen ist 17. Im vor­lie­gen­den Fall gilt es die Rechts­la­ge nach § 12 Abs 1c Satz 6 VAG zu beur­tei­len.

Der Beklag­te hat nach den bin­den­den Fest­stel­lun­gen des Lan­des­so­zi­al­ge­richts (§ 163 SGG) die Hil­fe­be­dürf­tig­keit des Klä­gers geprüft und beschei­nigt, wor­auf­hin der pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rungs­trä­ger den Bei­trag nach dem Basis­ta­rif gemäß § 12 Abs 1c Satz 4 VAG um die Hälf­te gesenkt hat. Der zu zah­len­de Bei­trag beträgt danach im hier strei­ti­gen Zeit­raum 301,46 Euro. Nach der zutref­fen­den Berech­nung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts war der Klä­ger jedoch unter Außer­acht­las­sung der Bei­trags­for­de­rung und mit Berück­sich­ti­gung des elter­li­chen Unter­halts­bei­trags sowie des Wohn­gel­des mit einem Betrag von 86,67 Euro hil­fe­be­dürf­tig. Damit lag Hil­fe­be­dürf­tig­keit unab­hän­gig von der Höhe des zu zah­len­den Bei­trags vor (Stu­fe 3). Allein die Betei­li­gung des Beklag­ten an dem Bei­trag zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung reich­te mit­hin nicht aus, um die Hil­fe­be­dürf­tig­keit des Klä­gers zu ver­mei­den (Stu­fe 2).

Aus­schließ­lich aus § 12 Abs 1c Satz 6 VAG in der vom 1.1.2009 bis zum 31.12.2010 gel­ten­den Fas­sung des Wett­be­werbs­stär­kungsG lässt sich der gel­tend gemach­te Anspruch nicht her­lei­ten. § 12 Abs 1c Satz 6 VAG ist kei­ne eigen­stän­di­ge Anspruchs­grund­la­ge, auf die ein Leis­tungs­an­spruch gegen den Grund­si­che­rungs­trä­ger gestützt wer­den könn­te für den Fall, dass Hil­fe­be­dürf­tig­keit gege­ben ist, jedoch die übri­gen Leis­tungs­vor­aus­set­zun­gen des Grund­si­che­rungs­rechts nicht vor­lie­gen, aus­schließ­lich um zu einer Finan­zie­rung des pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trags zu gelan­gen. § 12 Abs 1c VAG begrün­det nur in Ver­bin­dung mit § 26 SGB II einen öffent­lich-recht­li­chen Leis­tungs­an­spruch in der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de. Die Rege­lung des § 12 Abs 1c VAG ist sys­te­ma­tisch viel­mehr „aus­ge­la­ger­tes Ver­trags­recht”, das über die Ver­wei­sung des § 203 Abs 1 Satz 1 VVG ver­si­che­rungs­ver­trag­lich wirk­sam wird 18, also zwi­schen dem Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men und dem Ver­si­cher­ten, in dem Letz­te­rer bei Hil­fe­be­dürf­tig­keit im Sin­ne des SGB II „ledig­lich” den hal­ben Basis­ta­rif zu zah­len hat. Im Hin­blick auf den ver­si­che­rungs­ver­trag­lich zu ent­rich­ten­den Bei­trags­an­teil bleibt der Ver­si­cher­te trotz­dem Bei­trags­schuld­ner 19. Der Zuschuss­an­spruch gegen den Grund­si­che­rungs­trä­ger wird hin­ge­gen – zumin­dest in den Fäl­len des § 12 Abs 1c Satz 6 VAG – erst durch die Ver­bin­dung zu § 26 Abs 2 Satz 1 Nr 1 SGB II begrün­det, des­sen Tat­be­stands­vor­aus­set­zun­gen mit­hin erfüllt sein müs­sen. § 12 Abs 1c Satz 5 VAG nimmt die Vor­aus­set­zung des Alg II- oder Sozi­al­geld­be­zugs nur für den Fall zurück, dass durch den Zuschuss zum Bei­trag (Betei­li­gung) Hil­fe­be­dürf­tig­keit ver­mie­den wird.

Die Anspruchs­grund­la­ge im Grund­si­che­rungs­recht für Arbeit­su­chen­de ist mit­hin § 26 Abs 2 Satz 1 Nr 1 SGB II. Danach gilt für Bezie­her von Alg II, die in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung nicht ver­si­che­rungs­pflich­tig und nicht fami­li­en­ver­si­chert sind und die für den Fall der Krank­heit bei einem pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men ver­si­chert sind, § 12 Abs 1c Satz 5 und 6 des VAG. Die Vor­schrift knüpft im Sin­ne der vor­her­ge­hen­den Aus­füh­run­gen bereits dem Wort­laut nach an den Alg II-Bezug an. Sie beschränkt den zuschuss­be­rech­tig­ten Per­so­nen­kreis. Die Gel­tung von § 12 Abs 1c Satz 6 VAG wird aus­drück­lich nur für die Bezie­her von Alg II oder Sozi­al­geld ange­ord­net. Inwie­weit der tat­säch­li­che Alg II-Bezug erfor­der­lich oder nur die Erfül­lung zumin­dest der Leis­tungs­vor­aus­set­zun­gen des § 7 SGB II aus­rei­chend für eine Zuschuss­be­rech­ti­gung sind, kann hier jedoch dahin­ste­hen. Es muss sich zumin­dest um einen rea­li­sier­ba­ren Bezug von Alg II oder Sozi­al­geld han­deln 20. Im Fal­le des Klä­gers ist ein Alg II-Anspruch bereits wegen des Leis­tungs­aus­schlus­ses nach § 7 Abs 5 Satz 1 SGB II nicht rea­li­sier­bar.

Die Betrach­tung des his­to­ri­schen Zusam­men­hangs, in dem die Vor­schrift des § 26 Abs 2 SGB II durch das Wett­be­werbs­stär­kungs­ge­setz neu gefasst wor­den ist, bestä­tigt die Anknüp­fung der Bei­trags­tra­gung durch den Grund­si­che­rungs­trä­ger an den Alg II- oder Sozi­al­geld­be­zug. Wie der Klä­ger zutref­fend aus­ge­führt hat, ver­folg­te der Gesetz­ge­ber mit den Ände­run­gen des Wett­be­werbs­stär­kungs­ge­set­zes zwar ua das Ziel mehr Per­so­nen im Inland als bis­her eine Absi­che­rung gegen Kran­ken­kos­ten zu ver­schaf­fen 21, jedoch nicht zu Las­ten des Steu­er­zah­lers durch die all­ge­mei­ne Gewäh­rung eines Zuschus­ses zu den Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen. Haupt­an­satz­punk­te waren viel­mehr die all­ge­mei­ne Ver­si­che­rungs­pflicht von bis­her nicht kran­ken­ver­si­cher­ten Per­so­nen in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung und die Ver­pflich­tung der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men auf einen Basis­ta­rif mit Kon­tra­hie­rungs­zwang 22. Die Rege­lun­gen des SGB II sind hier­von zwar nicht unbe­rührt geblie­ben. Die Ände­rung des § 26 SGB II ist jedoch nur des­we­gen als not­wen­dig erach­tet wor­den, weil die Neu­re­ge­lung des § 5 SGB V (ins­be­son­de­re des § 5 Abs 5a SGB V) den Ver­zicht auf die bis dahin bestehen­de grund­sätz­li­che Ver­si­che­rungs­pflicht von vor­her pri­vat ver­si­cher­ten Alg II-Bezie­hern mit sich gebracht hat 23. In den Geset­zes­ma­te­ria­li­en heißt es in die­sem Zusam­men­hang: Da die pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­run­gen künf­tig einen bezahl­ba­ren Basis­ta­rif im Umfang des Leis­tungs­an­ge­bots der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung für Per­so­nen anbie­ten müs­sen, die pri­vat kran­ken­ver­si­chert sei­en oder sein könn­ten, erschei­ne es nicht län­ger erfor­der­lich, Alg II-Bezie­her auch dann in die Ver­si­che­rungs­pflicht in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ein­zu­be­zie­hen, wenn sie unmit­tel­bar vor dem Leis­tungs­be­zug pri­vat kran­ken­ver­si­chert gewe­sen sei­en 24. Um die vom Gesetz­ge­ber erkann­ten und hier­aus fol­gen­den zusätz­li­chen Belas­tun­gen wäh­rend des Leis­tungs­be­zugs zu ver­mei­den, ist in der Fol­ge in § 26 SGB II der Ver­weis auf § 12 Abs 1c S 5 und 6 SGB II auf­ge­nom­men wor­den 25. Anders als der Klä­ger fol­gert, soll mit­hin der Ver­weis in § 26 Abs 2 Satz 1 Nr 1 SGB II zumin­dest auf § 12 Abs 1c Satz 6 VAG kei­ne Öff­nung des SGB II für eine neue Grup­pe von Leis­tungs­be­rech­tig­ten bewir­ken, son­dern nur eine Gleich­stel­lung von gesetz­lich Pflicht­ver­si­cher­ten und pri­vat Kran­ken­ver­si­cher­ten.

Für die Bei­trä­ge zur pri­va­ten Pfle­ge­ver­si­che­rung gilt nichts Ande­res. Rechts­grund­la­ge ist inso­weit § 26 Abs 3 SGB II 26. Danach wer­den für Bezie­her von Alg II oder Sozi­al­geld, die in der sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung nicht ver­si­che­rungs­pflich­tig und nicht fami­li­en­ver­si­chert sind, für die Dau­er des Leis­tungs­be­zugs die Auf­wen­dun­gen für eine ange­mes­se­ne pri­va­te Pfle­ge­ver­si­che­rung im not­wen­di­gen Umfang über­nom­men. Satz 1 gilt ent­spre­chend, soweit Per­so­nen allein durch die­se Auf­wen­dun­gen hil­fe­be­dürf­tig wür­den. Auch hier ist der Anknüp­fungs­tat­be­stand für die Leis­tungs­ver­pflich­tung des Grund­si­che­rungs­trä­gers der Bezug von Alg II. Der Klä­ger bezieht kein Alg II und hat auch kei­nen rea­li­sier­ba­ren Anspruch hier­auf. Es wird auf die vor­an­ge­gan­ge­nen Aus­füh­run­gen ver­wie­sen.

Bun­des­so­zi­al­ge­richt, Urteil vom 27. Sep­tem­ber 2011 – B 4 AS 160/​10 R

  1. idF des Vier­ten Geset­zes für moder­ne Dienst­leis­tun­gen am Arbeits­markt vom 24.12.2003, BGBl I 2954[]
  2. BSG Urteil vom 18.01.2011 – B 4 AS 108/​10 R[]
  3. vgl hier­zu nur: BSG Urteil vom 04.02.1999 – B 7 AL 120/​97 R, SozR 3–6050 Art 71 Nr 11 S 57; BSG Urteil vom 10.03.1994 – 7 RAr 38/​93, BSGE 74, 77 = SozR 3–4100 § 104 Nr 11 S 47; BSG Urteil vom 07.11.2006 – B 7b AS 8/​06 R, BSGE 97, 217 = SozR 4–4200 § 22 Nr 1 S 2 f; BSG Urteil vom 23.02.2005 – B 6 KA 77/​03 R, SozR 4–1500 § 92 Nr 2 S 4 f, jeweils mwN; s auch BVerfG, Beschluss vom 29.10.1975 – 2 BvR 630/​73, BVerfGE 40, 272, das auf eine „dem Beschwer­de­füh­rer güns­ti­ge Aus­le­gung” abstellt[]
  4. vgl BSG, Urteil vom 30.08.2010 – B 4 AS 97/​09 R, SozR 4–4200 § 7 Nr 19[]
  5. vgl BSG, Urteil vom 16.05.2007 – B 11b AS 37/​06 R, BSGE 98, 243 = SozR 4–4200 § 12 Nr 4; BSG, Urteil vom 31.10.2007 – B 14/​11b AS 59/​06 R; BSG, Urteil vom 15.04.2008 – B 14/​7b AS 52/​06 R; BSG, Urteil vom 06.09.2007 – B 14/​7b AS 28/​06 R, SozR 4–4200 § 7 Nr 8; BSG, Urteil vom 01.06.2010 – B 4 AS 67/​09 R, SozR 4–4200 § 11 Nr 28[]
  6. vom 24.12.2003, BGBl I 2954[]
  7. s nur BSG, Urteil vom 01.07.2009 – B 4 AS 67/​08 R; BSG, Urteil vom 30.09.2008 – B 4 AS 28/​07 R, SozR 4–4200 § 7 Nr 9; BSG, Urteil vom 06.09.2007 – B 14/​7b AS 36/​06 R, BSGE 99, 67 = SozR 4–4200 § 7 Nr 6[]
  8. s grund­le­gend BSG, Urteil vom 06.09.2007 – B 14/​7b AS 36/​06 R, BSGE 99, 67 = SozR 4–4200 § 7 Nr 6[]
  9. idF des 22. Geset­zes zur Ände­rung des BAföG vom 23.12.2007, BGBl I 3254[]
  10. aA Spell­brink in Eicher/​Spellbrink SGB II, 2. Aufl, 2008, § 19 RdNr 11; zur neu­en Rechts­la­ge nach Gesetz zur Bemes­sung des Regel­be­darfs und Ände­rung von SGB II und SGB XII in der Fas­sung der Neu­be­kannt­ma­chung des SGB II vom 13.05.2011, BGBl I 850; zur Annex­leis­tung Bei­trags­ent­rich­tung bei Pflicht­ver­si­cher­ten s BSG, Urteil vom 01.06.2010 – B 4 AS 67/​09 R, SozR 4–4200 § 11 Nr 28[]
  11. vgl hier­zu BSG, Urteil vom 06.09.2007 – B 14/​7b AS 36/​06 R, BSGE 99, 67 = SozR 4–4200 § 7 Nr 6; BVerwG, Urteil vom 14.10.1993 – 5 C 16/​91, BVerw­GE 94, 224[]
  12. Ände­rung des § 21 durch das Gesetz zur Abschaf­fung des Finanz­pla­nungs­ra­tes vom 27.05.2010, BGBl I 671[]
  13. vgl BVerw­GE 94, 224; 91, 254 ff; 71, 12 ff[]
  14. BSG, Urteil vom 06.09.2007 – B 14/​7b AS 28/​06 R, SozR 4–4200 § 7 Nr 8 und vom sel­ben Tag – B 14/​7b AS 36/​06 R, BSGE 99, 67 = SozR 4–4200 § 7 Nr 6[]
  15. § 5 Abs 1 Nr 1 SGB V; s auch Wal­ter­mann, Sozi­al­recht, 9. Aufl, 2011 RdNr 150[]
  16. vgl Rog­gen­tin in Rothe/​Blanke, BAföG, 5. Aufl, Stand 03/​2011, § 13a RdNr 2[]
  17. zitier­te Vor­schrift des § 12 VAG eben­falls in der vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2010 gel­ten­den Fas­sung des Geset­zes zur Stär­kung des Wett­be­werbs in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung – Wett­be­werbs­stär­kungsG – vom 23.06.2007, BGBl I 378[]
  18. vgl Boe­ti­us, Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung, 2010, Vor VAG RdNr 13[]
  19. vgl BSG, Urteil vom 18.01.2011 – B 4 AS 108/​10 R[]
  20. vgl Knick­rehm in Eicher/​Spellbrink, SGB II, 2. Aufl 2008, § 26 RdNr 13; Radü­ge in Juris-PK-SGB II, Stand 21.04.2011, online, § 26 RdNr 41; so wohl auch Herold-Tews in Löns/He­rold-Tews, SGB II, 2. Aufl 2009, § 26 RdNr 8; wohl aA Strie­bin­ger in Gagel, Stand Novem­ber 2011, § 26 RdNr 20[]
  21. BT-Drucks 16/​3100, S 94[]
  22. vgl Boe­ti­us, Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung, 2010, Einf, RdNr 150; zur Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit die­ser Rege­lun­gen s BVerfG, Urteil vom 10.06.2009 – 1 BvR 706/​08 ua, BVerfGE 123, 126 – SozR 4–2500 § 6 Nr 2[]
  23. vgl BT-Drucks 16/​3100, S 94 f[]
  24. BT-Drucks 16/​3100, S 94 f[]
  25. BT-Drucks 16/​4247, S 60[]
  26. in der vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2010 gel­ten­den Fas­sung des Wett­be­werbs­stär­kungsG[]