Kürzung von Arbeitslosengeld II bei Meldeversäumnissen

Eine Kür­zung des Arbeits­lo­sen­gel­des II von mehr als 30% der Regel­leis­tung bei wie­der­hol­ten Mel­de­ver­säum­nis­sen des Leis­tungs­emp­fän­gers bei dem zustän­di­gen Amt ist nicht mög­lich.

In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt zu ent­schei­den­den Fall ist der das Mel­de­ver­säum­nis vom 17. Okto­ber 2007 betref­fen­de Bescheid vom 18. Okto­ber 2007 in der Gestalt des Wider­spruchs­be­scheids vom 13. Novem­ber 2007 auf­ge­ho­ben wor­den. Der Bescheid vom 2. Novem­ber 2007 wird geän­dert, soweit die Beklag­te das Arbeits­lo­sen­geld II des Klä­gers für den Zeit­raum vom 1. Dezem­ber 2007 bis 29. Febru­ar 2008 um ins­ge­samt mehr als 30% der Regel­leis­tung auf­ge­ho­ben hat.

Gegen­stand des Ver­fah­rens sind die Beschei­de vom 18.10. und 2.11.2007 in der Gestalt der Wider­spruchs­be­schei­de vom 13.11.2007. Mit die­sen Beschei­den hat die Beklag­te die Bewil­li­gung von Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts nach dem SGB II wegen des in § 31 Abs 2 und Abs 3 Satz 3 SGB II gere­gel­ten Sank­ti­ons­tat­be­stands der (wie­der­hol­ten) Mel­de­ver­säum­nis­se für die Mona­te Novem­ber 2007 bis Febru­ar 2008 in unter­schied­li­cher Höhe – jeweils geson­dert – gemäß § 48 SGB X auf­ge­ho­ben. Es bedarf als Vor­aus­set­zung für die Auf­he­bung des Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts nach dem SGB II bewil­li­gen­den Bescheids – hier also des­je­ni­gen vom 10.10.2007 – kei­nes vor­ge­schal­te­ten, zusätz­li­chen fest­stel­len­den Ver­wal­tungs­akts 1.

Die Revi­si­on des Klä­gers ist begrün­det, soweit die Beklag­te wegen des Mel­de­ver­säum­nis­ses des Klä­gers vom 17.10.2007 mit dem wei­te­ren Bescheid vom 18.10.2007 idF des Wider­spruchs­be­scheids vom 13.11.2007 für den Zeit­raum vom 1.11.2007 bis 31.1.2008 die Auf­he­bung des Alg II des Klä­gers um einen Betrag in Höhe von 30 vH der Regel­leis­tung ver­fügt hat. Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt hat die Beru­fung des Klä­gers inso­fern zu Unrecht als unbe­grün­det zurück­ge­wie­sen. Der die­ses Mel­de­ver­säum­nis betref­fen­de Bescheid ist in vol­lem Umfang auf­zu­he­ben.

Die Revi­si­on des Klä­gers ist auch begrün­det, soweit die Beklag­te sein Arbeits­lo­sen­geld II mit Bescheid vom 2.11.2007 (betref­fend das Mel­de­ver­säum­nis vom 24.10.2007) für die Zeit vom 1.12.2007 bis 29.2.2008 um mehr als 30 vH der Regel­leis­tung abge­senkt und den Bewil­li­gungs­be­scheid vom 10.10.2007 inso­weit auf­ge­ho­ben hat.

Der das Mel­de­ver­säum­nis vom 17.10.2007 betref­fen­de Bescheid vom 18.10.2007 in der Gestalt des Wider­spruchs­be­scheids vom 13.11.2007 ist in vol­lem Umfang auf­zu­he­ben, weil die Vor­aus­set­zun­gen für die Auf­he­bung des Bewil­li­gungs­be­scheids vom 10.10.2007 nach § 40 Abs 1 Satz 1 SGB II iVm § 48 Abs 1 Satz 1 SGB X nicht vor­lie­gen. Eine wesent­li­che Ände­rung in den tat­säch­li­chen oder recht­li­chen Ver­hält­nis­sen, die beim Erlass des Bewil­li­gungs­be­scheids vor­ge­le­gen haben, ist nicht ein­ge­tre­ten. Die Vor­aus­set­zun­gen des § 31 Abs 3 Satz 3 SGB II sind schon des­halb nicht gege­ben, weil es – bezo­gen auf das vor­an­ge­gan­ge­ne Mel­de­ver­säum­nis vom 9.10.2007 und den die Absen­kung regeln­den Bescheid vom 18.10.2007 – an einer (wei­te­ren) wie­der­hol­ten Oblie­gen­heits­ver­let­zung fehlt.

Kommt der erwerbs­fä­hi­ge Hil­fe­be­dürf­ti­ge trotz schrift­li­cher Beleh­rung über die Rechts­fol­gen einer Auf­for­de­rung des zustän­di­gen Trä­gers, sich bei ihm zu mel­den oder zu einem ärzt­li­chen oder psy­cho­lo­gi­schen Unter­su­chungs­ter­min zu erschei­nen, nicht nach und weist er kei­nen wich­ti­gen Grund für sein Ver­hal­ten nach, wird das Arbeits­lo­sen­geld II unter Weg­fall des Zuschlags nach § 24 SGB II in einer ers­ten Stu­fe um 10 vH der für den erwerbs­fä­hi­gen Hil­fe­be­dürf­ti­gen nach § 20 SGB II maß­ge­ben­den Regel­leis­tung abge­senkt gemäß § 31 Abs 2 SGB II. Bei wie­der­hol­ter Pflicht­ver­let­zung nach Abs 2 wird die Leis­tung um den Vom­hun­dert­satz gemin­dert, der sich aus der Sum­me des in Abs 2 genann­ten Vom­hun­dert­sat­zes und dem der jeweils vor­an­ge­gan­ge­nen Absen­kung nach Abs 2 zu Grun­de lie­gen­den Vom­hun­dert­satz ergibt (§ 31 Abs 3 Satz 3 SGB II 2.

Zu einer (wei­te­ren) Absen­kung des Arbeits­lo­sen­gel­des II bei wie­der­hol­ten Mel­de­ver­säum­nis­sen im Sin­ne des § 31 Abs 3 Satz 3 SGB II mit einem jeweils erhöh­ten Absen­kungs­be­trag bedarf es einer vor­an­ge­gan­ge­nen ent­spre­chen­den Fest­stel­lung eines ggf. wei­te­ren Mel­de­ver­säum­nis­ses mit einem Absen­kungs­be­trag der nied­ri­ge­ren Stu­fe. Zwar ergibt sich dies nicht bereits aus dem Wort­laut der Vor­schrift; jedoch spre­chen der sys­te­ma­ti­sche Zusam­men­hang sowie der Sinn und Zweck der Rege­lung dafür, eine jeweils (wei­te­re) wie­der­hol­te Pflicht­ver­let­zung mit einem erhöh­ten Absen­kungs­be­trag nur dann anzu­neh­men, wenn eine vor­an­ge­gan­ge­ne Pflicht­ver­let­zung jeweils mit einem Absen­kungs­be­scheid der nied­ri­ge­ren Stu­fe sank­tio­niert und dem Hil­fe­be­dürf­ti­gen zuge­stellt wor­den ist 3.

Aus der Sys­te­ma­tik des § 31 SGB II folgt, dass die Rege­lung hin­sicht­lich des Umfangs der Sank­tio­nie­rung strikt danach dif­fe­ren­ziert, ob es sich um eine erst­ma­li­ge, eine ers­te wie­der­hol­te Oblie­gen­heits­ver­let­zung oder eine wei­te­re wie­der­hol­te Oblie­gen­heits­ver­let­zung han­delt. Die jewei­li­gen Oblie­gen­heits­ver­let­zun­gen sind nach § 31 Abs 3 Satz 3 SGB II mit einer Stu­fen­fol­ge von Absen­kun­gen wegen wie­der­hol­ter Mel­de­ver­säum­nis­se ver­bun­den. Die Sank­tio­nie­rung durch Fest­le­gung eines erhöh­ten Absen­kungs­be­trags soll erst grei­fen, wenn dem Hil­fe­be­dürf­ti­gen durch den vor­an­ge­gan­ge­nen Sank­ti­ons­be­scheid mit einer Min­de­rung des Sank­ti­ons­be­trags in der nied­ri­ge­ren Stu­fe die Kon­se­quen­zen sei­nes Ver­hal­tens vor Augen geführt wor­den sind. Bezo­gen auf den das Mel­de­ver­säum­nis vom 17.10.2007 betref­fen­den Bescheid vom 18.10.2007 mit einer Absen­kung des Arbeits­lo­sen­gel­des II um 30 vH fehl­te es inso­fern an einem die­sem Bescheid vor­an­ge­hen­den Absen­kungs­be­scheid mit einer Absen­kung um 20 vH, weil der das Mel­de­ver­säum­nis vom 9.10.2007 betref­fen­de Bescheid eben­falls am 18.10.2007, also am sel­ben Tag, erlas­sen wor­den ist.

Der das Mel­de­ver­säum­nis vom 17.10.2007 betref­fen­de Bescheid kann auch nicht etwa mit einer Min­de­rung der Leis­tung um 20 vH der Regel­leis­tung als recht­mä­ßig ange­se­hen wer­den, weil dies das gesetz­ge­be­ri­sche Kon­zept einer stu­fen­wei­sen Min­de­rung umge­hen wür­de. Liegt ein (wei­te­res) wie­der­hol­tes Mel­de­ver­säum­nis nicht vor, schei­det auch eine (wei­te­re) Erhö­hung des Min­de­rungs­be­trags durch eine zeit­glei­che Absen­kung mit­tels zwei­er geson­der­ter Min­de­rungs­be­schei­de mit glei­chem Absen­kungs­be­trag aus, die im Ergeb­nis zu einer Min­de­rung des Arbeits­lo­sen­gel­des II im glei­chen oder sogar höhe­ren Umfang füh­ren wür­den 4.

Der Bescheid der Beklag­ten vom 2.11.2007 ist rechts­wid­rig, soweit die Beklag­te das Arbeits­lo­sen­geld II des Klä­gers in der Zeit vom 1.12.2007 bis 29.2.2008 um ins­ge­samt mehr als 30 vH der Regel­leis­tung abge­senkt und das ihm in die­ser Zeit mit Bewil­li­gungs­be­scheid vom 10.10.2007 bewil­lig­te Arbeits­lo­sen­geld II um ins­ge­samt mehr als 30 vH der Regel­leis­tung auf­ge­ho­ben hat. Dies folgt zunächst dar­aus, dass der das Mel­de­ver­säum­nis vom 17.10.2007 betref­fen­de Bescheid auf­zu­he­ben war, das Arbeits­lo­sen­geld II also – aus­ge­hend von dem ers­ten Bescheid vom 18.10.2007 mit einer Min­de­rung des Gel­des um 20 vH der Regel­leis­tung – in der nächst­fol­gen­den Min­de­rungs­stu­fe nur um 30 vH der Regel­leis­tung abge­senkt wer­den konn­te.

Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt hat die Absen­kung klar­stel­lend auf ins­ge­samt 30 vH der Regel­leis­tung fest­ge­legt, weil die Beklag­te mit den ange­foch­te­nen Auf­he­bungs- und Absen­kungs­be­schei­den die Mel­de­ver­säum­nis­se jeweils geson­dert sank­tio­niert und damit für die Zeit ab 1.12.2007 eine unzu­läs­si­ge „kumu­lie­ren­de” Absen­kung des Arbeits­lo­sen­gel­des II vor­ge­nom­men hat 5. Liegt – wie hier – eine Fall­ge­stal­tung vor, in der inner­halb eines lau­fen­den Sank­ti­ons­zeit­raums eine wei­te­re Oblie­gen­heits­ver­let­zung gege­ben ist, wird die vor­an­ge­gan­ge­ne Kür­zungs­stu­fe aber um die nächs­te Kür­zungs­stu­fe nicht durch „par­al­le­le Absen­kungs­be­schei­de” ergänzt, son­dern von die­ser – durch Erlass eines die neue erhöh­te Sank­ti­ons­stu­fe regeln­den Ände­rungs­be­scheids – abge­löst 6.

Bereits der Wort­laut des § 31 Abs 3 Satz 3 SGB II spricht gegen eine zeit­glei­che Min­de­rung durch meh­re­re par­al­le­le Absen­kungs­be­schei­de bei wei­te­ren Mel­de­pflicht­ver­let­zun­gen inner­halb eines bereits lau­fen­den Sank­ti­ons­zeit­raums, weil er von einer ein­heit­li­chen Min­de­rung, nicht jedoch von mehr­fa­chen Absen­kun­gen des Arbeits­lo­sen­gel­des II wegen wie­der­hol­ter Mel­de­ver­säum­nis­se aus­geht. Ent­spre­chend sah § 31 Abs 3 Satz 1 SGB II in sei­ner Fas­sung bei Inkraft­tre­ten des SGB II 7 aus­drück­lich vor, dass das Arbeits­lo­sen­geld II bei wie­der­hol­ter Pflicht­ver­let­zung „zusätz­lich um jeweils den Vom­hun­dert­satz der nach § 20 maß­ge­ben­den Regel­leis­tung gemin­dert” wer­den soll­te, um den es in der ers­ten Stu­fe gemin­dert wor­den sei. Auch in den Geset­zes­ma­te­ria­li­en wird von dem Kon­zept einer Min­de­rung um „zusätz­li­che” Beträ­ge, nicht jedoch von einer Kumu­la­ti­on von Absen­kungs­be­schei­den aus­ge­gan­gen 8. Mit dem Gesetz zur Fort­ent­wick­lung der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de vom 20.7.2006 9 soll­te die Struk­tur des § 31 Abs 3 SGB II mit Wir­kung zum 1.1.2007 nur inso­fern geän­dert wer­den, als nun­mehr wie­der­hol­te Pflicht­ver­let­zun­gen inner­halb eines Jah­res seit Beginn des vor­an­ge­gan­ge­nen Absen­kungs­zeit­raums (§ 31 Abs 3 Satz 4 SGB II) neue Sank­ti­ons­er­eig­nis­se dar­stel­len, wie­der­hol­te Oblie­gen­heits­ver­let­zun­gen also nicht mehr – wie zuvor – nur dann sank­tio­niert wer­den konn­ten, wenn die zwei­te Pflicht­ver­let­zung und die dar­aus resul­tie­ren­de Absen­kung des Arbeits­lo­sen­gel­des II inner­halb des bereits bestehen­den Sank­ti­ons­zeit­raums von drei Mona­ten lie­gen 10. Mit der Anknüp­fung an den Jah­res­zeit­raum woll­te der Gesetz­ge­ber dem Grund­satz der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit Rech­nung tra­gen 11. Es lie­gen kei­ne Anhalts­punk­te dafür vor, dass er – über die bis­he­ri­ge Rechts­la­ge hin­aus­ge­hend – Oblie­gen­heits­ver­let­zun­gen inner­halb eines bereits lau­fen­den Sank­ti­ons­zeit­raums gleich­zei­tig in einem erhöh­ten Umfang sank­tio­nie­ren woll­te.

Ver­fas­sungs­recht­li­che Beden­ken gegen die Absen­kung des Arbeits­lo­sen­gel­des II für den hier auf vier Mona­te begrenz­ten Zeit­raum vom 1.11.2007 bis 29.2.2008 um 20 vH bzw 30 vH der für den Klä­ger maß­ge­ben­den Regel­leis­tung bestehen im hier zu ent­schei­den­den Fall nicht. Die für eine wie­der­hol­te Ver­let­zung der Mel­de­pflicht vor­ge­se­he­nen Sank­tio­nen sind wegen der damit ver­bun­de­nen Absen­kung des Leis­tungs­ni­veaus vor­lie­gend allein an dem aus Art 1 Abs 1 GG i.V.m. dem Sozi­al­staats­prin­zip des Art 20 Abs 1 GG her­ge­lei­te­ten Grund­recht auf Gewähr­leis­tung eines men­schen­wür­di­gen Exis­tenz­mi­ni­mums zu mes­sen 12. Durch­grei­fen­de ver­fas­sungs­recht­li­che Beden­ken bestehen hier nach Über­zeu­gung des Senats bereits des­halb nicht, weil die Beklag­te dem Klä­ger nach dem kon­kre­ten Gesche­hens­ab­lauf im strei­ti­gen Zeit­raum bereits mit dem Bescheid vom 2.11.2007 ergän­zen­de Sach­leis­tun­gen „in ange­mes­se­nem Umfang” ange­bo­ten und der Klä­ger von die­ser Mög­lich­keit Gebrauch gemacht hat. Es bedurf­te vor die­sem Hin­ter­grund hier kei­ner Ent­schei­dung dar­über, ob die gesetz­lich gere­gel­ten Absen­kungs­mög­lich­kei­ten als ein dem Grund­satz der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit staat­li­chen Han­delns genü­gen­der Aus­druck der ver­fas­sungs­recht­lich bestehen­den Selbst­hil­fe­o­b­lie­gen­heit als Kehr­sei­te der Gewähr­leis­tungs­pflicht des Staa­tes anzu­se­hen sind.

Bun­des­so­zi­al­ge­richt, Urteil vom 9. Novem­ber 2010 – B 4 AS 27/​10 R

Kürzung von Arbeitslosengeld II bei Meldeversäumnissen
  1. vgl. BSG, Urteil vom 17.12.2009 – B 4 AS 30/​09 R – RdNr 14; BSG, Urteil vom 16.12.2008 – B 4 AS 60/​07 R; offen­ge­las­sen BSG, Urteil vom 18.2.2010 – B 14 AS 53/​08 RBSGE 105, 297 RdNr 16[]
  2. idF des Geset­zes zur Fort­ent­wick­lung der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de vom 20.7.2006, BGBl I 1706[]
  3. vgl ins­be­son­de­re für das Ver­hält­nis von erst­ma­li­ger und wie­der­hol­ter Oblie­gen­heits­ver­let­zung: LSG Ber­lin-Bran­den­burg, Beschluss vom 12.10.2007 – L 14 AS 1550/​07 ER; LSG Nord­rhein-West­fa­len, Beschluss vom 24.9.2007 – L 20 B 169/​07 AS ERNZS 2010, 230; LSG Nord­rhein-West­fa­len Beschluss vom 24.11.2008 – L 7 B 252/​08 AS; LSG Nie­der­sach­sen-Bre­men, Beschluss vom 22.6.2009 – L 7 AS 266/​09 B ERNZS 2010, 230; Ber­lit in LPK-SGB II, 3. Aufl 2009, § 31 RdNr 86; Val­go­lio in Hauck/​Noftz/​Voelzke, SGB II, K § 31 RdNr 99, Stand Juli 2007; Sonn­hoff in Juris­PK-SGB II, 2. Aufl, § 31 RdNr 211, Stand 4.5.2007; aA LSG Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Urteil vom 8.1.2009 – L 8 AS 59/​06; Rixen in Eicher/​Spellbrink, SGB II, 2. Aufl 2008, § 31 RdNr 50d[]
  4. vgl. Adolph in Linhart/​Adolph, SGB II/​SGB XII/​Asylbewerberleistungsgesetz, § 31 SGB II RdNr 52, Stand April 2010; sie­he zur Unzu­läs­sig­keit einer kumu­lie­ren­den Absen­kung unter 5.[]
  5. vgl. Ber­lit in LPK-SGB II, 3. Aufl 2009, § 31 RdNr 86[]
  6. vgl. Schu­ma­cher in Oestrei­cher, SGB II/​SGB X, § 31 SGB II RdNr 64, Stand Febru­ar 2008; Sonn­hoff in Juris­PK-SGB II, 2. Aufl, Stand 24.8.2010, § 31 RdNr 220[]
  7. BGBl I 2003, 2954[]
  8. vgl. Ent­wurf eines Geset­zes zur optio­na­len Trä­ger­schaft von Kom­mu­nen nach dem Zwei­ten Buch Sozi­al­ge­setz­buch – Kom­mu­na­les Opti­ons­ge­setz -, BT-Drucks 15/​2816 S 12[]
  9. BGBl I 1706[]
  10. BT-Drucks 16/​1410 S 25[]
  11. BT-Drucks aaO[]
  12. BVerfG, Urteil vom 9.2.2010 – 1 BvL 1/​09, 1 BvL 3/​09, 1 BvL 4/​09 – BVerfGE 135, 175, 223 = NJW 2010, 505, 508; BVerfG Nicht­an­nah­me­be­schluss vom 7.7.2010 – 1 BvR 2556/​09NJW 2010, 2866, 2868[]