Übergang von Unterhaltsansprüchen

Gemäß § 33 Abs. 1 SGB II in der bis Ende 2008 gel­ten­den Fas­sung fin­det ein Anspruchs­über­gang auf den Trä­ger der Grund­si­che­rung nur inso­weit statt, als der Unter­halts­be­rech­tig­te Leis­tun­gen nach dem SGB II („Hartz IV”) emp­fan­gen hat.

§ 33 Abs. 1 Satz 2 SGB II in der seit Anfang 2009 gel­ten­den Fas­sung, wonach ein Anspruch auch über­geht, soweit Kin­der unter Berück­sich­ti­gung von Kin­der­geld kei­ne Leis­tun­gen emp­fan­gen haben und bei recht­zei­ti­ger Leis­tung des ande­ren kei­ne oder gerin­ge­re Leis­tun­gen an die Mit­glie­der der Haus­halts­ge­mein­schaft erbracht wor­den wären, gilt nicht für Leis­tun­gen nach dem SGB II, die vor Inkraft­tre­ten der Neu­re­ge­lung erbracht wor­den sind.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 1. Dezem­ber 2010 – XII ZR 19/​09